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Bildgebung

Rheumatologische Bildgebung - Früherkennung - Therapiekontrolle - Prognoseabschätzung - hochauflösender Ultraschall Röntgen - Kapillarmikroskopie - Magnetresonanztomografie - Computertomografie - Hybridbildgebung
Bildgebende Untersuchungen stellen wichtige Hilfsmittel bei der Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie- und Verlaufskontrolle entzündlich- (z. B. Arthritis) und nicht-entzündlich-rheumatischer Erkrankungen (z. B. Arthrose) dar. Die konventionelle Röntgendiagnostik diente hier über viele Jahrzehnte als der ,,Goldstandard". Dies hat sich in den letzten Jahren vollständig geändert, denn sensitive bildgebende Verfahren werden heute zur frühen Diagnoseabsicherung, Prognoseabschätzung und Therapiekontrolle eingesetzt, um weichteilige als auch knöcherne Veränderungen früh im Krankheitsverlauf zu erfassen. Neue bildgebende Methoden wie der hochauflösende Ultraschall und Schnittbildtechniken wie die Magnetresonanztomografie (MRT) haben dieses Potenzial. Auch subklinische Entzündungen können mit Hilfe dieser bildgebenden Verfahren aufgedeckt werden, sei es zu Beginn einer Erkrankung oder auch unter Therapie.
Ebenso wie bei den Gelenken unterstützt der Ultraschall die Diagnostik von Vaskulitiden/Arteriitiden (z. B. Arteriitis temporalis, Riesenzellarteriitis) bei der bildmorphologischen Diagnoseabsicherung. ,,Wiederentdeckt" worden ist das Verfahren der Kapillarmikroskopie für die Abklärung des Raynaud-Syndroms bzw. die Diagnostik von Kollagenosen und anderen Systemerkrankungen.
Ferner werden heutzutage moderne nuklearmedizinische Verfahren wie die Single-Photon Emission Computed Tomographie (SPECT) und die Positronen Emissions Tomographie (PET) immer häufiger eingesetzt, z.B. bei der Abklärung von unklaren Gelenkbefunden (SPECT) oder bei Patienten mit Verdacht auf systemische Vaskulitis oder unklaren Entzündungskonstellationen. Unter dem Begriff ,,Hybridbildgebung" können funktionell-metabolische Aspekte (z. B. Entzündung) und strukturelle Veränderungen (z. B. Schaden) gleichzeitig gemessen und bewertet werden (SPECT, PET-CT oder PET-MRT).
Klassische Verfahren wie die Computertomographie finden weiterhin Einsatz bei der Diagnostik und Differenzialdiagnostik degenerativer Wirbelsäulenerkrankungen (z. B. Frakturen, Bandscheibenprolaps). Die CT-Technik wurde aber auch weiterentwickelt, so dass heute zur Diagnostik der Gicht die Dual Energy CT (DECT) immer häufiger eingesetzt wird.

In unserer modernen Praxis wird mit den Techniken des hochauflösenden Ultraschalls (Fa. GE LOGIQ P 9) und der Kapillarmikroskopie (Di-Li) gearbeitet. Alle anderen Untersuchungen werden von Kooperationspartnern für uns durchgeführt.
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